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Multiples Myelom: Informationen und aktuelle Therapien 

Das Multiple Myelom ist eine von Plasmazellen ausgehende Tumorerkrankung, die zur Gruppe der hämatologischen Neoplasien zählt. Es ist die zweithäufigste hämatoonkologische Erkrankung, mit einer Inzidenz von 8 pro 100.000 Menschen in Deutschland.1 Entdecken Sie hier einen umfassenden Überblick zur Epidemiologie, Pathogenese, Symptomen, Diagnose und Behandlung des Multiplen Myeloms.

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Epidemiologie und Risikofaktoren des Multiplen Myeloms

2022 gab es in Deutschland mehr als 6.000 Neuerkrankungen des Multiplen Myeloms, wobei das mediane Alter bei der Erstdiagnose für Frauen bei 74 Jahren und für Männer bei 72 Jahren lag. Das Multiple Myelom hat mit einer 10-Jahres-Überlebensrate von nur 38 % eine ungünstige Prognose.1,2 

Die genauen Ursachen, die dem Multiplen Myelom zugrunde liegen, sind noch nicht abschließend geklärt. Jedoch sind einige Risikofaktoren bekannt, wie chronische Infektionen, zum Beispiel HIV oder Hepatitis C, ein fortgeschrittenes Alter und männliches Geschlecht.2

Pathogenese des Multiplen Myeloms

Das Multiple Myelom entwickelt sich im Knochenmark aus einem malignen transformierten Plasmazellklon und geht mit einer gestörten Antikörperausschüttung einher.3 Das Auftreten funktionsloser Antikörper, auch als monoklonale Gammopathie bekannt, gilt als Vorläuferzustand des Multiplen Myeloms. Eine Gammopathie kann jedoch auch bei anderen hämatopoetischen Erkrankungen auftreten.4

Die expandierten Myelomzellen im Knochenmark hemmen Osteoblasten und aktivieren gleichzeitig Osteoklasten. Diese Dysregulation der Knochenhomöostase führt konsequenterweise im Verlauf der Erkrankung zur Osteolyse.3

Einteilung des Multiplen Myeloms

Das Multiple Myelom lässt sich anhand verschiedener klinischer Kriterien in ein symptomatisches und ein asymptomatisches Multiples Myelom unterteilen. Letzteres ist durch eine günstigere Prognose gekennzeichnet und ist nicht therapiepflichtig.1,5

  • Asymptomatisches (smouldering) Multiples Myelom

    Bei einem asymptomatischen, auch smouldering bzw. schwelend genannten, Multiplen Myelom sind weder Endorganschäden noch eine Amyloidose festzustellen. Bei dieser Patient*innengruppe beträgt der klonale Plasmazellgehalt im Knochenmark 10-60 % und/oder der monoklonale Serumproteinspiegel liegt >30 g/L (bzw. >500 mg/24 im Urin).1

    Das Multiple Myelom kann anhand seiner zytogenetischen Merkmale klassifiziert und damit einhergehend in Risikogruppen eingeteilt werden.6 So sind die Translokationen t14/16 +  t14/20, sowie die Deletion del(17p) mit einer schlechteren Prognose verbunden.7 Neben chromosomalen Abnormalitäten ist auch das Auftreten von Subtypen eng mit der Prognose der Multiplen-Myelom-Patient*innen verknüpft.7

  • Symptomatisches Multiples Myelom

    Ein klonaler Plasmazellgehalt von mehr als 10 % im Knochenmark oder das Vorliegen eines bioptisch gesicherten Plasmazytom deuten auf ein Multiples Myelom hin. Für eine gesicherte Diagnose müssen zusätzlich mindestens zwei der folgenden Multiplen Myelom definierenden Kriterien erfüllt sein:1

    • Endorganschäden, die durch die neoplastischen Zellen verursacht wurden
    • Hyperkalzämie
    • Niereninsuffizienz
    • Anämie
    • Knochenläsionen
    • Mindestens 1 Biomarker:
      • 1 fokale Läsion im MRT
      • 60 % klonale Plasmazellen im Knochenmark
      • Freie Leichtkettenratio >100 
  • Extramedulläres Multiples Myelom

    Diese Form des Multiplen Myeloms betrifft nur 7-13 % der Myelompatient*innen. Beim extramedullären Multiplen Myelom siedeln sich die malignen Plasmazellen außerhalb des Knochenmarks und dabei insbesondere im Kopf-Hals-Bereich an. Es ist eine aggressive Form der Erkrankung, die sich durch Behandlungsresistenzen und eine schlechtere Prognose auszeichnet.8

  • Osteosklerotisches Multiples Myelom

    Osteosklerotische Formen des Multiplen Myeloms treten nur selten auf. Sie sind von einer Verdichtung der Knochen gekennzeichnet. Diese Subtypen des Multiplen Myeloms treten häufig in Verbindung mit dem paraneoplastischen POEMS-Syndrom auf, dessen englisches Akronym für die Symptome Polyneuropathie, Organomegalie, Endokrinopathie, Monoklonale Gammopathie und Hautveränderungen steht.9

  • Asekretorisches Multiples Myelom

    Ein asekretorisches Multiples Myelom manifestiert sich nur in wenigen Fällen. Bei Patient*innen mit dieser Form des Multiplen Myeloms lässt sich kein IgG monoklonales Protein im Serum nachweisen. Die Prognose und Behandlung sind nicht beeinflusst.4,10

  • Solitäres Plasmozytom

    Das solitäre Plasmozytom ist eine Erkrankung, die sich in den zytologischen und immunologischen Merkmalen vom Multiplen Myelom unterscheidet. Das solitäre Plasmozytom ist ein isoliertes Plasmazellneoplasma, das aus monoklonalen Plasmazellen hervorgeht und mit keiner oder nur einer minimalen Erhöhung der Plasmazellen im Knochenmark verbunden ist. Die verursachten Symptome lassen sich auf die Läsionen zurückführen. Außerdem sind im Gegensatz zum Multiplen Myelom keine Endorganschäden zu beobachten und die Erkrankung ist mit einer besseren Prognose verbunden.11,12

  • Weitere Sonderfälle

    In seltenen Fällen kann ein Multiples Myelom auch gleichzeitig mit einer AL-Amyloidose (Leichtkettenamyloidose) auftreten. Bei einer AL-Amyloidose werden Leichtketten sezerniert, die als Amyloidfibrillen im Gewebe angereichert werden. Beim gleichzeitigen Auftreten eines Multiplen Myeloms und einer AL-Amyloidose sollte während der Krebstherapie auf die Nierenfunktion geachtet werden.1,13

  • Stadien des Multiplen Myeloms

    Auch die Stadieneinteilung des Multiplen Myeloms wird zur Prognose genutzt und spielt deshalb eine zentrale Rolle bei Behandlungsentscheidungen. Anhand des Revised International Staging System (R-ISS) wird das Multiple Myelom in drei Stadien unterteilt. Im Stadium I der Erkrankung müssen die folgenden Kriterien erfüllt sein: ein Beta2-Mikroglobulin-Wert (β2MG) ≤3,5 mg/L, Albumin ≥3,5 g/dL, zytogenetisches Standardrisiko und LDH ≤ oberer Normwert. Ein β2MG von ≥5,5 mg/L und eine Hochriskoeinschätzung anhand der Zytogenetik oder ein LDH-Wert über dem oberen Normwert sind charakteristisch für Stadium III. Stadium II liegt vor, wenn die Parameter weder eine Einteilung in Stadium I noch Stadium III zulassen.1

Symptome des Multiplen Myeloms

Frühe Symptome des Multiplen Myeloms umfassen Knochenschmerzen, Infektanfälligkeit und Fatigue. Im weiteren Verlauf der Erkrankung treten auch Polyneuropathien auf. In Folge der gesteigerten Osteolyse kommt es außerdem zu einer vermehrten Freisetzung von Kalzium und dadurch zur Hyperkalzämie.14,15 95 % der  Patient*innen mit dem Multiplen Myelom weisen Metastasen, insbesondere im Skelett, auf, die die Symptomlast weiter erhöhen.16

Diagnostik des Multiplen Myeloms

Der ICD-11-Code für das Multiple Myelom lautet 2A83.1 (Plasma cell myeloma).17 Die S3-Leitlinien zum Multiplen Myelom bieten eine wertvolle Ressource zur Diagnose und Behandlung der Erkrankung.

  • Anamnese/Körperliche Untersuchung

    Mit einer gründlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung werden Symptome, der neurologische Status und der Allgemeinzustand des Patienten/der Patientin erfasst. Außerdem lassen sich so auch Risikofaktoren feststellen.1,18

  • Laboruntersuchungen

    Mithilfe von Laboruntersuchungen lassen sich wertvolle Informationen über den Krankheitszustand der Patient*innen gewinnen, die eine wichtige Basis für Behandlungsentscheidungen darstellen. So kann beispielsweise wie erwähnt der Serumparameter β2MG zur Stadieneinteilung und zur Prognosebeurteilung bestimmt werden. Zur Verlaufskontrolle dient die Erfassung von Paraproteinen und freien Leichtketten im Serum. Außerdem können Organfunktionsstörungen und Myelom-assoziierte Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel ein Antikörpermangel, festgestellt werden. Des Weiteren können monoklonale Proteine gemessen, sowie eine Leukozytendifferenzierung detektiert werden.1,18

  • Bildgebende Verfahren (CT/MRT)

    Bildgebende Verfahren werden verwendet, um die Skelettschädigungen, den Knochenmarkbefall, sowie extramedulläre Herde zu beurteilen.1,18

  • SLiM-CRAB-Kriterien

    SLiM-CRAB-Kriterien sind der diagnostische Standard für das Multiple Myelom. Das Erfüllen eines Kriteriums reicht dabei bereits als Therapieindikation. Eine Watch-and-Wait-Strategie ist indiziert, wenn kein SLiM-CRAB-Kriterium erfüllt wird.5

    SLiM-CRAB-Kriterien zur Beurteilung des Multiplen Myeloms.1,5

       Kriterium  Beschreibung
      SLiM-Kriterien Knochenmarkinfiltration (S) (Sixty percent)
    • Klonaler Plasmazellgehalt im Knochenmark >60 %
    Freie Leichtketten (Li) (Light chains)
    • Freier Leichtkettenquotient (betroffene/nicht betroffene Leichtkette) im Serum ≥100 und absoluter Wert >100 mg/L
    Fokale Läsionen im MRT (M) (MRI)
    • >1 fokale Läsion ≥5 mm in der MRT-Bildgebung
      CRAB-Kriterien Hyperkalzämie (C) (Calcium)
    • Erhöhter Serum-Kalziumspiegel von >2,75 mmol/L (>10,5 mg/dL) oder >0,25 mmol/L über dem oberen Normwert
    Niereninsuffizienz (R) (Renal insufficiency)
    • Serum-Kreatinin-Wert  ≥2,0 mg/dL (>173 µmol/L) oder glomeruläre Filtrationsrate <40 ml/min
    Anämie (A) (Anaemia)
    • Hämoglobin <10,0 g/dL (<6,21 mmol/L) oder ≥2,0 g/dL (≥1,24 mmol/L) unterhalb des unteren Normwerts
    Skelettkomplikationen (B) (Bone lesions)
    • Nachweis mindestens einer ossären Läsion in der Bildgebung

Therapieansätze für das Multiple Myelom

Die Therapielandschaft zur Behandlung des Multiplen Myeloms wandelt sich schnell, sodass es wichtig ist, über aktuelle Leitlinienempfehlungen und Studienergebnisse auf dem neuesten Stand zu bleiben. Da mit jeder Therapielinie aufgrund von Krankheitsprogress, Nebenwirkungen oder Resistenzentwicklungen weniger Patient*innen eine weitere Therapie erhalten können, ist es wichtig, dass die effektivsten Therapien so früh wie möglich im Behandlungsverlauf eingesetzt werden.5

Überblick über die Therapien zur Behandlung des Multiplen Myeloms.1,18-24

  Therapie   Beschreibung
  Autologe Stammzelltherapie
  • Verlängert die progressionsfreie Überlebenszeit von Patient*innen und wird als Standardtherapie in Kombination mit einer Hochdosis-Chemotherapie für transplantationsgeeignete Patient*innen eingesetzt
  Allogene Stammzelltherapie
  • Wird nur ausnahmsweise als Erstlinientherapie bei jungen Patient*innen mit Hochrisikomyelom verwendet
  Anti-CD38-Antikörper
  • Monoklonale Antikörper, die an CD38 auf den Multiplen-Myelom-Zellen binden, Apoptose initiieren und immunmodulatorisch wirken
  Antikörper-Wirkstoff-Konjugate
  • Monoklonale Antikörper, die spezifisch an die Oberflächen-Antigene auf den Tumorzellen binden und so eine antikörperabhängige zellvermittelte zytotoxische Wirkung entfalten
  Bispezifische Antikörper
  • Antikörper, die sowohl an ein Antigen auf den Multiplen-Myelom-Zellen als auch an Effektorzellen des Immunsystems binden und dadurch die Apoptose der Tumorzellen auslösen
  CAR-T-Zellen
  • Aktivieren das Immunsystem durch modifizierte körpereigene T-Zellen, die an Tumorzellen binden
  Glukokortikoide
  • Initiieren die Apoptose von Tumorzellen und werden in Kombination mit anderen Medikamenten eingesetzt
  Histon-Deacetylase-Inhibitoren
  • Modulieren epigenetische Mechanismen und Proteinmetabolismus und führen so zur Apoptose
  Immunmodulatoren
  • Modulieren die Aktivität des Immunsystems und die Zusammensetzung der Tumormikroumgebung
  • Inhibieren proinflammatorische Zytokine und fördern antientzündliche Signalstoffe
  • Fördern die Aktivität natürlicher Killer-T-Zellen und die Initiation der Apoptose
  Proteasom-Inhibitoren
  • Verhindern den Abbau von Apoptose fördernden Proteinen und unterdrücken Apoptose hemmende Proteine
  Zytostatika
  • Werden in Kombination mit einer autologen Stammzelltherapie, als Monotherapie oder als Kombinationstherapie verwendet
  • Referenzen

    1. S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patienten mit monoklonaler Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) oder Multiplem Myelom. https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Leitlinien/Multiples_Myelom/LL_Multiples_Myelom_Kurzversion_1.0.pdf.
    2. Krebs - Multiples Myelom. Accessed September 8, 2025. https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Multiples%20Myelom/multiples_myelom_node.html.
    3. Albagoush SA, Shumway C, Azevedo AM. Multiple myeloma. In: StatPearls. StatPearls Publishing; 2025. Accessed September 9, 2025. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK534764/.
    4. Rajkumar SV. Multiple myeloma: 2024 update on diagnosis, risk-stratification, and management. Am J Hematol. 2024;99(9):1802-1824. doi:10.1002/ajh.27422.
    5. Multiples Myelom. Onkopedia. June 5, 2025. Aufgerufen am 17. Juni 2025. https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/multiples-myelom.
    6. Cardona-Benavides IJ, de Ramón C, Gutiérrez NC. Genetic abnormalities in multiple myeloma: Prognostic and therapeutic implications. Cells. 2021;10(2):336. doi:10.3390/cells10020336.
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    9. Li ZY, Chen JJ, Lu FY, Gan MF, Tung TH, Hong D. Non-POEMS osteosclerotic multiple myeloma: Clinical characteristics and differential diagnosis. J Bone Oncol. 2024;45:100595. doi:10.1016/j.jbo.2024.100595.
    10. Corso A, Mangiacavalli S. Non-secretory myeloma: Ready for a new definition? Mediterr J Hematol Infect Dis. 2017;9(1):e2017053. doi:10.4084/MJHID.2017.053.
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NP-DE-BLM-WCNT-250021, Feb26